3x3-Olympiasiegerin Svenja Brunckhorst: "Unser Olympiasieg hat sehr viel Türen geöffnet."
Shownotes
Svenja Brunckhorst hat mit dem deutschen 3x3-Team in Paris 2024 Geschichte geschrieben: Sie wurde Olympiasiegerin und holte mit ihrem Team die ersten olympischen Medaillen überhaupt für den deutschen Basketball. 🏀🥇
🎙️Die ehemalige Nationalspielerin spricht in dieser Folge über ihren Weg vom klassischen 5-gegen-5 zum 3x3-Basketball, die schwierige Entscheidung zwischen zwei Nationalteams und die besonderen Momente in Paris. Außerdem erzählt sie, wie sie den Hype um den Olympiasieg erlebt hat und wie sie ihr Karriereende auf dem Höhepunkt erlebt hat.
Heute arbeitet Svenja Brunckhorst als Managerin für Mädchen- und Frauenbasketball bei ALBA Berlin. Im Gespräch geht es auch um die Zukunft des Frauenbasketballs, mehr Sichtbarkeit und bessere Strukturen und darum, welche Chancen Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland für den Nachwuchs und den Sport insgesamt bieten können. 🙌
#Sportdeutschland #DafürSeinIstAlles
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00:00:20: Wie heißt du?
00:00:21: Mein Name ist Svenja Bunkost.
00:00:23: Was ist dein Job?
00:00:24: Ich bin Managerin bei Alba Berlin und zuständig für den ganzen weiblichen Bereich
00:00:29: Olympia.
00:00:30: in einem Wort
00:00:31: Faszination
00:00:33: Süßes oder salziges Frühstück
00:00:35: Süsses
00:00:36: Sommer- oder Winterspiele
00:00:38: Sommer.
00:00:39: Jetzt wird es glaube ich schwer, drei X-Trei Basketball oder klassisch fünf gegen fünf?
00:00:43: Da entscheide ich mich leider nicht.
00:00:45: Okay, da wird der Joker gezogen!
00:00:47: Olympische und Paralympische Spiele live vor Ort oder im Fernsehen verfolgen?
00:00:52: Live vor Ort
00:00:52: Hörbuch oder Podcast hören?
00:00:54: Podcast
00:00:55: Deinen Tipp das die Goldmedaille beim Transport nichts herkratzt?
00:00:59: Ich habe sie in einer Socke aber ich glaub dass ist nicht der ultimative Tipp.
00:01:03: Welche Nation wird die neuen Basketball-Weltmeisterin?
00:01:16: Und damit hallo und herzlich willkommen zur einundzwanzigsten Folge von Olympia in Deutschland, deinem Podcast rund um die deutsche Bewerbung um die olympischen und paralympischen Spiele.
00:01:26: Mein Name ist Dinja Lagrande und ich freue mich euch heute wieder begrüßen zu dürfen.
00:01:31: noch Mindestens zehn Jahre sind es bis zu möglichen olympischen und paralympischen Spielen in Deutschland.
00:01:42: Im Jahr für die deutsche Olympia-Bewerbung im Blick.
00:01:49: Drei Bewerber möchten Gastgeber für das größte Sportereignis der Welt werden, indem sie die Spiele für Deutschland wieder zu uns holen!
00:01:56: Zwei Städte und eine Region haben Anfang Juni ihre finalen Konzepte beim DOSB eingereicht.
00:02:02: Die Prüfung
00:02:03: und Bewertung dieser Konzepten dauert nicht mehr lange, denn in etwa einem Monat ist es soweit!
00:02:08: Am sechsundzwanzigsten September fällt die Entscheidung welcher der drei Bewerber Berlin, Köln-Rhein-Ruhr oder München für Deutschland ins internationale Rennen startet.
00:02:17: Markiert euch diesen Tag also im Kalender.
00:02:20: Die Wahl des deutschen Bewerbers könnt ihr übrigens live in der ARD verfolgen, schaltet also am sechsohnzwanzigsten September ein und folgt uns bis dahin auf Social Media.
00:02:30: Auf Edge Sport Deutschland bekommt Ihr alle Infos rund um die deutsche Olympia-Bewerbung!
00:02:35: Dass Deutschland solche Sportgroßveranstaltungen ausrichten kann steht außer Frage – mit der ASG, Fleck Football & Ride WM sind gerade erst große Turniere in Deutschland zu Ende gegangen und haben die Fans und Athletinnen vor allem vor Ort begeistert….
00:02:49: Im September steht schon das nächste Event an.
00:02:52: Ab dem vierten September spielen die besten Basketballmannschaften der Welt in Berlin um den WM-Titel und mittendrin ist auch unser Nationalteam der Frauen.
00:03:01: Unsere heutige Gästein ist jahrelang selbst für Deutschland auf dem Court gestanden, sowohl im klassischen Fünf gegen Fünf als auch im Dreiechstrei.
00:03:09: Genau in dieser Street-Variante des Basketballs hat sie mit ihren Teamkolleginnen in Paris Historisches geschafft.
00:03:15: Gemeinsam haben Sie die erste Olympiamedaille für Deutschland im Basketball überhaupt gewonnen und dann gleich Gold!
00:03:21: Mittlerweile arbeitet sie abseits des Codes als Managerin für Mädchen und Frauen Basketball.
00:03:26: Und kümmert sich auch so um die möglichen Olympiasiegerinnen von morgen.
00:03:30: Schön, dass du da bist!
00:03:31: Und herzlich willkommen im Podcast Svenja Brunkhorst.
00:03:34: Vielen Dank für diese schöne Intro.
00:03:36: Svenja, Du bist in eine sehr sportaffinen Familie groß geworden und hast einige Sportarten ausprobiert darunter Tennis, Ballsport und Ballett – das habe ich ja auch jahrelang gemacht.
00:03:45: Wie bist Du dann zur Basketball gekommen?
00:03:48: Ja, ich habe vieles ausprobiert und ich habe eine ältere Schwester.
00:03:52: Von dem her bin ich immer natürlich dahin gegangen was sie auch gemacht hat weil sie natürlich dann vier Jahre älter ist mein Vorbild war und darum auch zum Ballett gekommen oder auch zum Tennis.
00:04:05: Und irgendwie habe ich bei Räumen gemerkt, dass das alles so gar nicht meine größte Passion ist.
00:04:10: Dann habe ich durch meine damalige beste Freundin und Nachbarin, der Vater des Basketballtrainer, dann hatte er eine Beispielgruppe angeboten ab sechs.
00:04:22: Ich bin damit mit meiner Freundin damals hingegangen und da war es ein bisschen das Erste was ich selber ausprobiert habe.
00:04:30: Ja irgendwie habe ich mich sofort in das Ganze, ja mit Bellen mochte ich eh immer spielen und von dem her hat es irgendwie total gut gepasst.
00:04:40: Und Mannschaftssport also da waren so viele Sachen die mich von Anfang an überzeugt haben.
00:04:45: und dann bin ich zum Basketballerkommen.
00:04:47: Hast du noch Kontakt zu dem Nachbarsvater?
00:04:51: Ja also sporadisch aber meine Eltern sind noch gut mit der Familie befreundet und vondemher seht man sich immer mal wieder Ja,
00:05:00: ich stell mir das cool vor wenn er so ganz stolz durch die Gegend klopft.
00:05:03: Ich hab sie zum Basketball
00:05:04: mitgenommen.
00:05:06: Du wurdest dann mit fünfzehn in den Nationalkader berufen bist anschließend alle Jugendmannschaften durchlaufen und hast dich zu einer gestandenen Spielerin und Kapitänin der A-Nationalmannschaft entwickelt.
00:05:16: als eine der ersten hast du den Schritt in den Dreiecksdreibasketball gewagt zu einem Zeitpunkt an dem es noch keine wirklichen Strukturen und Perspektiven gab.
00:05:24: was hat dich dazu bewogen den schritt in diese junge und urbane Sportart zu gehen?
00:05:28: Ja, das ist gerade angesprochen.
00:05:31: Ich bin schon sehr früh in den Leistungsbereich fünf gegen fünf gekommen und habe dann da auch mit fünfzehn meine ersten Bundesliga Minuten gesammelt mit Wasserburg.
00:05:42: Und irgendwie hatte ich das Gefühl ... viele schon durchlaufen, habe immer alles wieder gleich gesehen und ich brauchte eine Veränderung.
00:05:49: Und dann kamen drei x drei um die Ecke und mein großes Ziel war ja trotzdem auch immer noch die olympischen Spiele.
00:05:56: Da ist damals der Disziplinchef Matthias Weber auf mich zugekommen und hat mich, glaube ich, angefragt zum ersten Mal drei x dreizuspielen.
00:06:06: da war es noch gar nicht klar in welche Richtung das gehen soll aber wir haben es mal ausprobiert.
00:06:12: Da waren wir in Teil von Team D und waren bei den European Games.
00:06:15: Und irgendwie war das auf einmal... sehr nah, dass das irgendwie möglich ist vielleicht olympische spiele und dass man bei einer quali mitspielen kann.
00:06:24: davor war es halt immer im klassischen basketball dass wir im internationalen vergleich immer ein bisschen hinterher hingen.
00:06:32: Und irgendwie hatte ich schon diesen großen traum aber wusste nicht wie ich da hinkommen könnte.
00:06:36: und da gab's dann halt einmal diese tür diese kleine tür dreiechs drei hat sich für mich geöffnet und ich war eh an einem punkt wo ich mir gedacht habe okay mach ich jetzt noch so weiter, höre ich auf oder versuche was ganz anderes.
00:06:48: und da ist wirklich Dreiecks Dreier zum perfekten Zeitpunkt für mich gekommen.
00:06:52: Persönlich natürlich war es aber auch ein riesengroße Risiko weil's halt ja all diese ganzen vertrauten Strukturen die man über Jahre fast dreizehn jahrel professionell gemacht hat in einem ohne Struktur ohne Team Also wirklich werden ja gar nichts, denn da alles auf eine Karte zu setzen.
00:07:14: und darum bin ich eigentlich sehr happy.
00:07:17: Weil ich eigentlich eine Person bin die sehr perfektionistisch ist und die halt immer eine klare Routine hat dass ich da einmal komplett aus meiner Haut rausgegangen bin und das alles auf einer Karte gesetzt habe.
00:07:29: Du bist dann einige Zeit international parallel im Dreiechstrei und im klassischen fünf gegen fünf Basketball für Deutschland aufgelaufen?
00:07:36: Wie hat sich das miteinander vereinbaren lassen.
00:07:39: Im Nachhinein habe ich mir schon gedacht, dass es eigentlich ein bisschen schwierig war.
00:07:42: Man hat auch gemerkt, manchmal war es möglich wenn die Qualifikationsturniere vom Fünf gegen fünf im Februar oder November waren also nicht in der Dreiechs-Drei-Saison war das möglich.
00:07:54: aber ich hab auch einen Sommer gespielt, zwanzig drei und zwanziger wo ich als erstes die Weltmeisterschaft im Dreiechs Drei gespielt habe und danach zur Europameisterschaft fünf gegen fünf.
00:08:05: Ja, das war schon auch wild.
00:08:06: Muss man ehrlich sagen so hinter den Herd zu switchen und da haben wir auch in der Vorbereitung immer mal ein Drei-Streit Turnier gespielt dann wieder zum Fünf gegen Fünf bis man sich da immer angepasst hat.
00:08:15: Man hat irgendwie sehr viele Fehler gemacht weil natürlich das Spielfeld ein anderes ist die Anzahl des Spielerinnen das Spielformat und das hat dann irgendwie in dem Sommer habe ich glaube ich gemerkt Ich kann das so nicht weiterfahren.
00:08:28: Und dann in den Jahr zwanzig, dreiundzwanzig habe ich auch danach eigentlich gemerkt okay wenn dann muss ich mich für das eine oder das andere entscheiden hat dann doch noch nicht so ganz geklappt bin dann eigentlich bis zwanziv vier und zwanzi bis zu allen Qualifikationen war mir dann wichtig dass sich denn da auch ein Teil davon bin hab ja auch die Quali in Brasilien mit dem fünftigen Fünfteam gespielt unter nachdreifstrei aber das war schon auch so bisschen jonglierend auf irgendwie auch auch emotional Da ein Teil vom Team zu sein, da ein Teil von dem Team zu seien als auch natürlich die sportliche Komponente.
00:09:01: Die dann ja nicht ganz so einfach war immerhin und her zu switchen.
00:09:06: Du hast gerade schon so ein paar grundlegende Unterschiede aufgezählt.
00:09:09: was sind denn für dich die größten Unterschiede zwischen den beiden Spielvarianten?
00:09:13: Und was macht grade denen drei X-Trei Basketball für dich so faszinierend?
00:09:17: Ja genau also natürlich ist es... Die Spielzeit, zehn Minuten dreix drei zu vierzig Minuten also vier Viertelart.
00:09:24: Zehn Minuten beim Fünf gegen fünf.
00:09:27: die Anzahl ist glaube ich ein ganz großer Unterschied.
00:09:31: aber auch dass die Inhalte.
00:09:33: zwölf Sekunden hat man Zeit für einen Angriff beim Dreiecks Drei, vierundzwanzig beim Fünft gegen Fünf.
00:09:39: und ich glaube die große Besonderheit Beim Dreiecks drei, das ist natürlich eine sehr junge dynamische urbane Sportart ist die überall gespielt werden kann.
00:09:50: Es ist Dramatik pur in diesen zehn Minuten wenn es den zehn Minuten sprint weil da alles passieren kann durch die dreier die im Dreieckstrei.
00:10:01: zwei Punkte zählen zu dem Ein Punkt, der klassische Punkt ist natürlich der Distanzwurf.
00:10:07: Natürlich doppelt, zähltoppelt und sehr interessant.
00:10:11: Und darum ist auch die Dynamik von so einem Spiel sehr schnell kann sie irgendwie schiften.
00:10:17: Ich glaube das Spannende was mich beim Dreiecks Drei überzeugt hat dass diese vier Spielerinnen oder vier Spieler auf dem Spielfeld selber die Entscheidung treffen müssen.
00:10:29: Trainerteam im Vorfeld und bereitet uns vor, diese Verantwortung zu übernehmen.
00:10:33: Dass du alles mit selber gestalten musst, dass du die Calls selber machen musst.
00:10:37: Und das war schon irgendwie was, was mich persönlich sehr gereizt hat.
00:10:42: Da ich ja auch Aufbauspielerin bin immer sehr viel Play Playmaking, Calling gemacht habe.
00:10:48: Fand ich das natürlich sehr spannend dass ich das jetzt irgendwie komplett einmal so selber gestalten muss und gemerkt hab wie schwierig das auch ist und wenn man auf dem Spielfeld ist dass man das dann manchmal gar nicht so wahrnimmt als wenn man die Perspektive von außen hat.
00:11:02: aber da waren ganz viele Elemente die mich gereizt haben und ich glaube auch für Zuschauer.
00:11:08: diese Schnelligkeit der Sportart ist super interessant.
00:11:12: Mit beiden Nationalteams hast du die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris geschafft und wolltest eigentlich auch in beiden Disziplinen für Deutschland antreten, das war dann leider nicht möglich.
00:11:21: Und deine Wahl fiel schließlich auf Dreiextrei.
00:11:24: Rückblickend goldrichtig!
00:11:26: Wie schwer fiel dir diese Entscheidung?
00:11:28: Warum wurde es am Ende die Dreiechstrei-Variante?
00:11:31: Ich glaube, es war die schwierigste Entscheidung sportlich im Leben.
00:11:36: Das hört sich, glaube ich für viele an als Luxusproblem.
00:11:40: Aber in dem Moment habe ich einen absoluten Rollercoaster gehabt und ich glaube Sonja Krainacher und ich die beides in der gleichen Situation waren und wir uns entscheiden mussten.
00:11:52: Ich weiß noch, dass wir am Tag nach der Dreigstreich-Qualifikation, wo wir dann wussten das wir zwei Tickets haben und uns getroffen haben in einem Café.
00:11:58: Und ich glaube, wir haben eine halbe Stunde erst mal beide geweint weil wir total überfordert waren mit dieser Situation, dass man sich jetzt entscheiden muss.
00:12:06: also dieser Traum wie überhaupt olympische Spiele war so weit weg in meiner ganzen Karriere.
00:12:12: und auf einmal hast du die Möglichkeit bei zwei Disziplinen teilzunehmen und jetzt musst du dich entscheiden für wen Gegen wen entscheidest du dich?
00:12:21: Was sind die Argumente für die jeweilige Sportart, wo stehst du gerade aktuell.
00:12:27: Und was sind auch die Perspektiven, die sportlichen Perspektive?
00:12:31: Und da waren so viele Emotionen drin.
00:12:34: Ich muss ehrlich sagen das ich einen extremen Rückhalt von den beiden Teams bekommen habe sowohl vom Fünf gegen Fünf Team und vom Dreiecks-Team dass da sehr schnell signalisiert wurde, dass ich mich entscheiden soll.
00:12:50: alle jede Seite das versteht und das war sehr schön, also dass ich da in diesem Prozess halt das für mich entscheiden konnte.
00:12:59: Und am Ende war es eine Fifty-Fifty Entscheidung bei mir sehr lange und der ausschlaggebende Punkt – das habe ich auch schon öfters gesagt – war Sonja Greinacher meine beste Freundin die Ich mit der ich alles seit der U-Fünfzehn, U-Sechzehn als Nahmannschaft jeden Sommer zusammengespielt habe.
00:13:17: Das Dreigestreibrojekt aufgebaut habe.
00:13:20: wir wussten beide dass wir wahrscheinlich die also ich wusste das meine Karriere beende.
00:13:24: sie war auch kurz davor und ich konnte es mir nur vorstellen die Wegbegleiterin, die ich einfach von über sechzehn Jahre hatte.
00:13:32: Dass ich mein letztes Spiel was ich jeweils spielen möchte mit ihr spielen möchte und darum war es dann eigentlich so ganz klar dass das auf der persönlichen Ebene war und nicht auf den sportlichen für mich.
00:13:44: Ja, du hast gerade schon gesagt, das war nach dem Olympiasieg-Siege im Jahr zwanzig.
00:13:49: Hast du deine aktive Karriere beendet?
00:13:52: War das für dich das berühmte Ende am Höhepunkt?
00:13:55: Definitiv.
00:13:56: Also ich habe es ja auch schon davor kommuniziert, das hat mir natürlich auch geholfen Aber war natürlich dann dadurch auch immer sehr viel Druck drauf, weil viele auch das immer angesprochen haben.
00:14:10: Und die Presse wusste davor, dass das mein letztes Turnier ist aber ich konnte es einfach für mich ganz anders genießen.
00:14:18: Ich glaube es ist super schwierig für alle Athletinnen und Athleten diesen Punkt zu finden wenn man aufhört, weil man so eine intensive Zeit hat.
00:14:26: diese Zeit kriegst du nicht wieder zurück sehr selten diesen perfekten Punkt und dass ich den so für mich getroffen haben, bin ich sehr glücklich.
00:14:39: Und darum glaube ich geht es mir jetzt auch so gut, dass ich da mit dem Sport perfekt abschließen konnte, das ich nicht dem ganzen Nachtrauer.
00:14:47: Ich weiß, dass es ganz viele Leute so schwer ist, wer ist man nach dem Sport ohne diesen Sport?
00:14:54: Darum bin ich schon sehr glücklich als einer der wenigen, glaube ich so schätzen kann.
00:15:00: Dass ich da für mich den perfekten Abschluss
00:15:02: hatte.".
00:15:03: In deiner letzten Saison hast du dich ja dann auch schon parallel bei Alba Berlin in deine Aufgabe nach der Basketball-Karriere eingearbeitet?
00:15:11: Nun bist du Managerin für Mädchen und Frauen Basketball bei Albar!
00:15:13: Wie viel kannst Du denn in deinem Job noch in der Halle
00:15:15: stehen?!
00:15:17: Ja, ich habe einen Job der im Office hauptsächlich stattfindet.
00:15:21: Ich bin ja natürlich für die Struktur und den organisatorischen Bereich hinter, von dem her bin ich gar nicht so viel in der Halle aber natürlich reizt es mich schon auch immer wieder.
00:15:31: Wir hatten letzte Woche mit allen weiblichen Teams eigentlich Saisonstart und da sieht man mich dann schon auch mal immer mal wieder in der Halle weil sie mich natürlich interessiert.
00:15:41: Ich selber aktiv bin ich hier gar nicht mehr, aber ich bin froh dem Basketball zu sein und zu sehen, was die nächste Generation mit sich bringt.
00:15:52: Du bist aktuell eine von ganz wenigen in den Deutschen Basketballvereinen, die sich hauptamtlich um Mädchen- und Frauenbasketball kümmert?
00:15:58: Warum legt ihr dieses Thema so sehr am Herzen?
00:16:01: Ja erstens ist das glaube ich ein ganz wichtiges Zeichen dass wir Frauen haben, die auch nach ihrer Karriere in diesem Bereich wieder aktiv sind, dass diese Stellen geschaffen werden und wurden.
00:16:13: Da bin ich auch bei Berlin wirklich sehr dankbar, dass sie da auch ganz klar gesagt haben, dass die diesen professionellen Schritt gehen möchten und gehen mit einer Frau gehen möchten.
00:16:23: Und für mich war es natürlich... Ich habe jahrelang sehr viel vom Basketball gekommen und mein Ziel ist natürlich auf etwas zurückzugeben.
00:16:31: aber ich hab gemerkt wie sich in den letzten Jahren viele Sachen entwickelt haben und ich glaube, das ist noch sehr viel Potenzial.
00:16:40: Und ja... Ich habe viel angesprochen in meiner Karriere wie es hätte es vielleicht sein... können und sollen.
00:16:48: Und jetzt habe ich mir gedacht, okay, jetzt versuche ich es nur selber!
00:16:51: Ich merkte auch, dass das nicht ganz so einfach ist wie ich es immer auch manchmal gefordert habe.
00:16:55: Dass man dann manchmal schon an seine Grenzen kommt weil natürlich noch andere Aspekte dazukommt als wenn man ein bisschen blauäugig als Athletin Sachen fordert.
00:17:06: aber das ist ein gutes Learning für mich und da kann ich glaube ich sehr oft mit Spielerinnen in den Dialog gehen und sagen, dass wir da wirklich dran sind und machen und tun.
00:17:16: Aber es gibt halt manchmal gewisse Bereiche die einfach schwierig sind anzutreiben.
00:17:21: Und ich glaube Es ist auch sehr wichtig wie gesagt für Mädels daraus zu sehen Dass das auch ein Jobfeld ist, dass man nach der aktiven Karriere auch im Management von einem Basketballverein aktiv sein kann.
00:17:37: Der Dreix-Drei Basketball hat bei den Olympischen Spielen in Paris einen riesigen Bekanntheitssprung erlebt.
00:17:42: Wie erklärst du dir diesen Aufschwung?
00:17:44: Ich glaube durch die Sportart an sich, dass diese in diesen zehn Minuten einfach so viel passieren kann und das es zum Mitfiebern ermöglicht.
00:17:57: Es hatte niemand Dreix Drei auf dem Schirm.
00:17:58: Das war natürlich eine tolle Location.
00:18:01: Der ganze Vibe war wirklich toll!
00:18:05: Aber wie gesagt, ich glaube diese zehn Minuten was da alles passieren kann ist es der Underdog gewinnen.
00:18:13: Es hat einfach so viel Würze drin dass das halt sehr schnell begeistern kann.
00:18:19: und ja auch in so zwanzig Minuten alles wird ein bisschen kurzweiliger.
00:18:25: Leute haben nicht mehr so viel Lust, dann jetzt irgendwie so zwei Stunden irgendwas anzugucken und schade.
00:18:32: Aber manchmal hilft das halt, dass es in zehn Minuten wirklich viel passiert.
00:18:36: Und ja ich glaube, diese Dynamik an der Sportart hat drei x drei sehr schnell auf einen ganz anderen Stellenwert gestellt.
00:18:45: Ich glaube wir waren ein bisschen dieses Cinderella Story die niemand auf dem Schirm hatte Und über unsere Teamleistung glaube ich auch sehr sympathisch gewirkt haben.
00:18:58: Was aber auch wirklich so war, weil wir sehr viel Liebe füreinander hatten und sehr viel Vertrauen und ein wirklicher Einheit waren und einfach nur Spaß hatten.
00:19:05: Ich glaube wenn man Spaß an der Sportart hat dann merken die Leute das da draußen und ja dann ist es natürlich eine geile Sportart.
00:19:12: was soll ich mehr sagen?
00:19:14: Ihr standet dann als Dreiecks-Drei-Olympiasiegerin, also du zusammen mit Sonja Greinacher, Elisabeth Juss und Marie Reichert.
00:19:20: Wir können die Namen ja alle mal nennen auf einmal total im Mittelpunkt und habt zusammen die erste Olympiamedaille für den deutschen Basketball überhaupt geholt.
00:19:28: Da waren hunderte Kameras auf euch gerichtet Millionen Zuschauerinnen vor dem Fernseher inklusive mir, Dirk Nowitzki war live dabei.
00:19:35: wie hast Du ganz persönlich diese Aufmerksamkeitswelle während und nach Olympia erlebt?
00:19:41: Während zum Glück noch gar nicht so groß.
00:19:44: Man hat schon gemerkt, dass hinten raus immer mehr Leute für Interviews sind.
00:19:49: im Pressebereich standen als am Anfang die zwei drei Leute, die einfach noch nicht wussten was Dreix Drei ist.
00:19:56: und wie gesagt dieser Hype hat sich glaube ich von Tag zu Tag entwickelt.
00:20:03: Aber natürlich war das alles super surreal für uns.
00:20:05: Also wir haben überhaupt nicht mitgekriegt, wo wir die Zahlen auch gehört haben wie viele das in Deutschland gesehen haben.
00:20:12: wenn man das hoch rechnet also es waren ja über zehn Millionen die Einschaltquote bei über achtzig Millionen in Deutschland dann kann man sich da vorstellen ist guckt nicht jede Person alleine von dem er wusste man okay da waren schon wirklich viele die das mitverfolgt haben und das merke ich auch im Nachgang.
00:20:28: also ich glaube ich werde wenig auf der Straße erkannt.
00:20:33: Aber wenn ich sage, dass ich drei x drei gespielt habe, hab' ich gesehen.
00:20:36: Und dann kommt es sofort wieder.
00:20:38: und ich hatte wirklich Leute wo ich nie gedacht habe das geguckt haben mir gesagt haben, dass die wirklich jeder hat das verfolgt Überraschend war, wenn du sonst immer in einer Nische warst.
00:20:54: In einer Randsportart wo keiner wirklich mitgekriegt hast was zu taktiklich eigentlich leist ist das auf einmal so sehr viel traffic drauf ist musste ich lernen muss mir glaube ich alle lernen und jeder ist da glaube ein bisschen anders mit umgegangen.
00:21:10: und es hat aber auch wirklich für mich persönlich muss ich sagen war schon schwierig, muss ich schon sagen.
00:21:19: Das ist auf einmal eine total wundernachtzig Grad Wandel war und ich da auch lange gebraucht habe diesen Prozess und das alles für mich zu verarbeiten einfach auch so mal die Zeit zu nehmen was da gerade passiert ist und es hat glaube ich wirklich fast ein Jahr gedauert.
00:21:34: Durch euren Olympiasieg aber auch durch die jüngsten Erfolge der Männer-Nationalmannschaft ist Basketball mehr in den Fokus gerückt.
00:21:41: Wie hilft dir die Strahlkraft dieser Erfolge und auch deiner eigene Bekanntheit-und Vorbildrolle in deinem aktuellen Job?
00:21:48: Ja, ich glaube es hat sehr viel Türen geöffnet.
00:21:51: Ich habe Möglichkeiten, glaube ich an anderen Tischen zu sitzen, die ich davor nicht hatte.
00:21:55: also da merkt man schon dass die Interesse oder das Interesse an dem durch den Olympiasieg mir sehr hilft in meinem tagtäglichen Arbeiten.
00:22:07: Und ja, aber ich möchte natürlich trotzdem auch zeigen dass sich das auch fachlich inhaltlich zeigen kann und es nicht nur alles durch den Olympiasieg ist.
00:22:16: Das ist mir gerade ein ganz großes Anliegen, dass ich da auch über meine Kompetenz komme.
00:22:21: Aber natürlich wartet man auf diesen Türöffner und der hat Rode Meer auf jeden Fall gegeben.
00:22:29: Welchen Aufschwung könnte der Ausblick auf Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland für den Nachwuchs bedeuten?
00:22:35: Also du arbeitest ja jetzt auch schon mit Nachwuchsspielerinnen, die hier im Jahr oder im Jahr ist, bei den Spielen antreten könnten.
00:22:43: Ja ich glaube es ist ein ganz anderer Perspektivwechsel wenn du dieses Ziel hast diese Möglichkeit bei Olympischen und Paralymfischen Spielen und dann auch noch im eigenen Land teilzunehmen.
00:22:56: Athletinnen und Athleten arbeiten auf Ziele hin.
00:22:59: Und es ist nach dem Wettkampf, vor dem Wettekampf und du hast immer dann die nächste Europameisterschaft, die nächste Weltmeisterschaft und ich glaube wenn du so ein klares Ziel hast, den geharen Fahrplan hilft das natürlich in dem wieso du dieses Commitment überhaupt auf dich nehmst?
00:23:15: Weil du natürlich sehr viel Zeit und alles opferst an auch diesen Bereich oder diesen Sport auszügen.
00:23:23: aber für jede Athletin ist glaube ich das größte Ziel bei diesen Paralympischen Spielen dabei zu sein.
00:23:31: Und wir wissen natürlich auch, dass Ziele ganz wichtig sind.
00:23:35: und darum... glaube ich, dass das schon helfen kann wenn wir das halt wirklich auch so klar haben vor dem eigenen Auge.
00:23:43: Dass das hier in Deutschland stattfinden kann was dann nach alles noch mit sich schwingt.
00:23:47: Das natürlich denn auch die Förderung eine ganz andere ist, dass da finanzielle Ressourcen, Infrastruktur und so weiter mitkommen was dann natürlich auch den Athletinnen und Athleten helfen kann.
00:23:57: Das ist nochmal zweitrangig gerade in dieser Frage die jetzt ja gerade bestellt worden ist.
00:24:02: aber ich glaube klare Perspektive
00:24:04: Abgesehen von eurem Gewinn der Goldmedaille, was ist dir von den olympischen Sommerspielen in Paris am meisten in Erinnerung geblieben?
00:24:10: Ja, also wir haben versucht alles aufzusagen.
00:24:13: Wir waren natürlich die Rookies – das hat man auch gemerkt zu den Leuten, die ja halt schon ein paar Mal bei olympischen Spielen waren, die nicht glaube ich alles fotografiert haben und nicht die ganze Zeit so rumgelaufen sind dass es wirklich aufgefallen ist, dass wir das erste mal da waren und durchgegen glücklich waren und alles mitgenommen haben aber natürlich von Eröffnungsfeier bis ... Das erste Mal im deutschen Haus zu sein, es war auch ein Wahnsinnsatmosphäre da in Paris.
00:24:43: Ein Teil vom Team D zu sein aber auch in unserer Vierer WG zusammen und wir hatten gegenüber das griechische Haus und dann gab's einen... Wir haben ihn nie gesehen aber er ist ein Griecher.
00:24:56: der war jeden Morgen egal wann er aufgestanden ist ob es mal um fünf Uhr dreißig war oder zehn hat er immer irgendwie, good morning everybody gerufen und es war eigentlich so ein bisschen.
00:25:08: unser Highlight das wir immer gewartet haben ist unsere griechische Freund auf der anderen Seite uns begrüßt.
00:25:15: Es sind ganz viele kleine Momente aber meine ganze Familie war da und das war auch so.
00:25:22: besonders ich glaube ich habe diese zwei Wochen waren Sommermärchen für mich einfach drum herum was ich auch erleben durfte Und dann natürlich sportlich kommt das noch dazu, wenn es auch so läuft.
00:25:35: Dann ist es natürlich nochmal die Kirche auf der Torte aber es war schon ganz ganz viele tolle Momente und ja auch in der Kantine rumzulaufen und irgendwie Serena Williams oder Simone Biles zu sehen oder sowas.
00:25:50: Das ist natürlich ja durchgehend Reizüberflutung muss ich ehrlich auch sagen Aber es war eine sehr tolle Reizeüberflütung.
00:25:59: Ich finde das so beeindruckend, weil wirklich jeder Sportler jede Sportlerin mit denen wir hier für den Podcast sprechen bei dieser Frage unter anderem die Kantine erwähnt und dass ganz krass finden was für Leute sie da gesehen haben.
00:26:12: Obwohl ich ja denke ihr seid ja selber alles total erfolgreich war aber es scheint dann nochmal irgendwie etwas anderes zu sein.
00:26:18: Aber also das ist etwas was man anscheinend auf jeden Fall erlebt haben sollte der olympischen Dorf mal in die Kantine zu gehen?
00:26:25: Ja auf jeden fall!
00:26:28: müssen so ein Spielchen rausgemacht, muss man ehrlich sagen unsere Gruppe.
00:26:32: Wer sieht die größten Stars?
00:26:37: Aber da muss ich ja auch irgendwie unterhalten und wir hatten dadurch ein bisschen Spaß.
00:26:42: aber ja und da haben wir glaube ich schon paar tolle Athletinnen und Athleten sehen dürfen.
00:26:49: Also es bleiben ganz besondere Erinnerungen, Emotionen und Begegnungen.
00:26:53: Wir haben's schon gesagt, Deutschland möchte sich um die Ausrichtung der Spiele, im Jahr- und Jahrzehnte-Siebenteil zu bewerben.
00:27:00: Was würdest dir bedeuten olympische und paralympische Spiele in Deutschland erleben zu können?
00:27:04: Ja extrem viel!
00:27:05: Ich glaube das ist... ich habe über Perspektive geredet aber auch für mich wäre es persönlich eine riesen Möglichkeit.
00:27:12: Ich glaube Sport in der Gesellschaft hat gerade wieder einen gewissen Schwung angenommen.
00:27:19: Ich habe immer auch das Gefühl gehabt, dass in Deutschland nicht ganz so da war wie man sich das eigentlich gewünscht hat oder auch in anderen Ländern gesehen hat wir was für ein Hype um Nationalmannschaften und Athletinnen und Athleten über Großveranstaltungen.
00:27:34: aber ich habe das Gefühl es wirklich in der letzten Zeit wirklich angenommen hat dass auch wie gesagt das wirklich einen anderen Stellenwert bekommen hat eine andere Sichtbarkeit und darum ist natürlich sowas Besonderes sich vorzustellen, dass dieses weltweit größte Event was man haben kann im eigenen Land stattfindet von der eigenen Haustür und ein Teil davon sein kann.
00:28:01: Ich glaube das ist wirklich eine sehr schöne Perspektive und darum ich war einmal in London als Fan und Paris jetzt und es waren glaube ich so die zwei Sachen die mich extrem beeinflusst haben, aber ich glaube auch in den Phasen wo wir gerade sind ist es glaube ich wichtig dass Sport verbindet.
00:28:23: Sport gibt eine Möglichkeit das alle zusammenkommen und ein tolles tollen Moment haben und Emotionen zusammen feiern egal wie die aktuelle Situation gerade ist und ich glaube darum wäre es auch nochmal besonderer dass wir das hier in Deutschland haben und zeigen für was wir stehen.
00:28:42: Paris hat bei den Olympischen Spielen gezeigt, dass Sportstätten nicht zwingend neu gebaut werden müssen.
00:28:46: Euer Dreiextreikort war eine temporäre Sportstätte mitten in der Stadt an der Place de la Concorde.
00:28:52: Habt ihr im Schatten des Eifel-Tomps eure Körper geworfen?
00:28:55: Ist so einer außergewöhnliche Kulisse aus deiner Sicht die ideale Bühne für Dreiextreibai Olympia?
00:29:00: und wie wichtig ist es, dass solche Sportstädten auch nach den Spielen einnutzen für die Menschen
00:29:05: haben?".
00:29:06: Erst mal zu dem letzten Part der Frage natürlich ganz, ganz wichtig.
00:29:09: Ich glaube das muss das Hauptziel sein weil wir da auch noch sehr viel Potenzial haben dass wir einfach unsere Sportstätten die wir haben einfach auf ein anderes Level bringen müssen.
00:29:19: Wir haben schon sehr viele gute Infrastruktur und es ist auch wichtig auch im Verfahren dieser Bewerbung zu zeigen dass wir wirklich viel haben.
00:29:27: aber es muss einfach nur sehr viel auch saniert werden und auch an der Basis noch mehr gemacht werden von dem er ist es wichtig nur temporär für Olympische und Paralympische Spiele hingestellt wird, aufgebaut wird oder nach nicht weiter genutzt wird.
00:29:43: Also das ist schon mal das erste aber natürlich hat Paris es voll gemacht.
00:29:49: also die Bilder die um die Welt gegangen sind haben einfach beeindruckt ob bis jetzt natürlich Beach Volley bei einem Eiffelturm unser Event am Klasse Conqueror aber auch die Reiterinnen und Reiter Ich glaube alle verleiten lassen haben, dass sie das anschauen wollen.
00:30:09: Weil es so beeindruckend war und dann hat man auch Sportarten geguckt weil auch wegen dem Venue einfach schön war aber auch für uns Athletinnen war es unglaublich zu sehen.
00:30:22: also ich glaube das ist schon heutzutage auch nochmal ein Benefit wenn das halt einfach noch solche Locations sind.
00:30:31: Also das hat was mit allen Leuten gemacht und ich weiß auch, dass meine Familie und Freunde natürlich maximal beeindruckt waren an diesen Orten Sport zu sehen.
00:30:40: also weil es einfach nicht typisch ist und das zeigt dann natürlich auch diesen Stellenwert von Olympischen und Paralympischen spielen wenn du natürlich total im Stadtgefühl gebist und danach dann an der Champs-Élysée langläuft, um einfach nur runter zu uns zum Spiel.
00:30:54: Also das hört sich ja schon auch traumhaft an wenn man es nur ausspricht.
00:30:58: Und ich glaube dass ist was die da perfekt geschafft haben und das sind Bilder die wirklich um die Welt gegangen sind, die jetzt alle noch im Nachhinein... Das ist der Stellenwert jetzt!
00:31:11: Ich glaube das ist der wo alle sich jetzt dran messen müssen weil Paris es vorgemacht hat, dass es auch so gehen kann.
00:31:17: Berlin bewirbt sich neben München und Köln, Rhein-Ruhe als Deutschervertreter um die Spiele.
00:31:21: Welche Effekte merkst du bereits heute schon in der Hauptstadt durch die Olympia Bewerbung?
00:31:26: Ja ich glaube das ist natürlich auch viel Aufmerksamkeit um den Sport ein Austausch geht dass natürlich aber auch klar signalisiert wird was Herausforderungen sind in der Gesellschaft Turnhallen, in Schwimmbädern usw.
00:31:44: Es geht einfach im Dialog um den Sport.
00:31:47: und ich glaube das ist halt was wichtig ist und da merkt man auch zum Thema Stellenwertsport in der Gesellschaft ist durch diese Bewerbung deutschlandweit in unterschiedlichen Regionen Also halt im Osten Süden, Westen und Norden war es dann durchgehend deutschlandweit eine Kommunikation die es glaube ich so über Sport lange nicht gegeben hat.
00:32:14: Und darum merke ich halt schon... dass da wirklich eine Bewegung ist.
00:32:19: Und ich glaube, das Wichtigste ist halt einfach die Kommunikation.
00:32:22: Also das ist halt dieser Austausch mit aber auch den Gegnern, mit denen man einfach ins Gespräch kommen muss, aber natürlich auch die Befürworter.
00:32:31: Es kommen sehr viele unterschiedliche Stakeholder zusammen und das merkt man halt einfach, dass Sport dadurch einen anderen Stellenwert bekommt.
00:32:39: Jetzt stell dir einmal vor, Olympia findet in Deutschland statt und du hast als Zuschauerin plötzlich die Qual der Wahl.
00:32:45: Bei welchen drei Wettkämpfen abgesehen von Dreiextrei natürlich möchtest du unbedingt dabei sein?
00:32:51: Und warum?
00:32:53: Das ist die schwierigste Frage jetzt hier!
00:32:59: Leichtathletik, ich möchte gerne Leichtatletik einmal dabei sein.
00:33:04: Das war das einzigste was ich im Paris auch gesehen habe und da war ich sehr froh.
00:33:08: Darum Stadion ist natürlich eine tolle Atmosphäre immer diese ganzen unterschiedlichen Sportarten in so einem Stadions zu sehen.
00:33:15: Es ist durchgehend happening.
00:33:18: Ja darum, Leichtatlätik ist natürlich ein großer Punkt.
00:33:25: Das klassische Basketball natürlich also wenn Drei x drei habe, dann nehme ich das Klasse schon natürlich auch.
00:33:31: Und was würde ich denn noch nehmen?
00:33:34: Ich zerdiere zwischen Beach Volleyball oder so Mavaton weil es halt auch Ertriathlon war.
00:33:40: Weil ich's schon auf sehr besonders finde diese Dynamik an der Straße die ganzen Leute, die zusammenkommen, die vielleicht davor keinen Zugang zu den Spielen haben und dann aber einen Teil davon sind und über Stunden einfach Leute anfeuern Das find' ich schon auch sehr besonders.
00:33:58: Ja.
00:33:59: Ein Event dieses Jahr, wirst du dir auf keinen Fall entgehen lassen und das Saison-Highlight im Frauenbasketball steht nämlich vor der Tür.
00:34:05: die Fieber Basketball WM reiht sich in eine Reihe von großen Sportveranstaltungen in Deutschland in diesem Jahr ein.
00:34:12: Die ASG, Fleck Football und Reitwm haben ja gerade stattgefunden Und jetzt folgt die BasketballWM.
00:34:17: Auch nächstes Jahr erfolgen mit der Handball und Eishockey WM Der Männer schon die nächsten großen Turniere.
00:34:23: Was macht Deutschland zu so einem guten Gastgeber für diese Events?
00:34:27: Ich glaube, wir sind sehr gut im Organisieren.
00:34:30: Ja wahrscheinlich!
00:34:33: Auch im Hinblick auf die Bewerbung.
00:34:34: Also ich glaube wenn wir eins können dann können wir gut organisieren und haben glaube ich einen großen... Ja, wenn wir was auf die Beine stellen dann machen wir das auch richtig und das merkt man auch.
00:34:48: Das hat man jetzt bei den Weltmeisterschaften, die gerade schon stattgefunden haben.
00:34:52: sieht man das?
00:34:52: ich sehe es ist natürlich sehr im Rahmen der Frauenweltmeistersschaft hier in Berlin.
00:34:58: Es ist unglaublich was da jetzt glaube ich in diesen zwei Wochen passieren wird.
00:35:02: hier vielleicht bin ich ein bisschen in meiner Bubble aber ich sehe natürlich dass mit der Uber Arena an Max Schmedinghalle zwei die größten zwei Hallen in Berlin für den Frauenbasketball genutzt werden.
00:35:14: Das ist ein Riesenprozess, wo wir gerade sind und wie sich es entwickelt.
00:35:19: Und aber auch was jetzt gerade drumherum hier in der Stadt irgendwie passiert von ja an der Gedechnischkirche ist auf einmal sind die Pflanzen alle im Basketball.
00:35:29: Es liegt einen Basketball-Court direkt am cool fünften Damm.
00:35:33: also das sind so Sachen, wo ich mir denke okay was passiert hier grade?
00:35:37: Und das ist sehr schön dass sich da sowas entwickelt.
00:35:42: Das ist schon eine Stärke, die wir in Deutschland haben.
00:35:45: Dass wir glaube ich das alles sehr gut vorbereiten und dass sich alle Leute, die hierher kommen immer sehr wohlfühlen.
00:35:52: Was erhoffst du dir aus Sicht der Managerin für Mädchen- und Frauenbasketball von dem Turnier?
00:35:57: Ja es war sehr oft das Thema Nachhaltigkeit und wie man das nutzt um denn daraus Strukturen zu schaffen.
00:36:05: Ich glaube Wir haben es angesprochen Die letzten drei Jahre waren im Für Deutschland Basketball Die besten Jahre, die wir uns je vorstellen konnten mit dem Weltmeistertitel der Männer unserem Olympiasieg und dem Europameistertitl.
00:36:21: Es ist ein Hype da, es ist eine Aufmerksamkeit da, auch viele neue Sponsoren kommen rein aber im Endeffekt ist das dann immer noch wie setzen wir das tagtäglich vor unserer eigenen Haustür um?
00:36:38: Die auch im Kader sind, sind im Ausland weil die Strukturen hier in Deutschland noch nicht so optimal sind.
00:36:43: Weil es einfach finanziell nichts so lokal tief ist und sie alle nebenbei noch was arbeiten müssen, weil wir reden darüber das ja genau Stellenwert, wenn aber nicht das gewisse Kleingeld da ist.
00:36:57: Es ist natürlich schwierig dass da auch viele Athletinnen und Athleten können von ihrem Spitzensport in Deutschland noch nicht leben und zahlen eher drauf.
00:37:05: Das ist leider auch die Realität Und daran müssen wir arbeiten.
00:37:09: Ich glaube Wenn umso mehr Fokus auf einer Sportart ist und auch Aufmerksamkeit wenn es ein gutes Event ist glaub ich sind ja schon auch viele Augen drauf, um da halt einfach nachhaltig bessere Strukturen zu schaffen.
00:37:23: Und natürlich man merkt jetzt auch dass hier in Berlin nicht nur wir als Alba Berlin aber auch viele kleine andere Vereine in Berlin davon profitieren das Diese Weltmeisterschaft kommt, dass da ein Halb ist.
00:37:36: Dass Mädchen zum Basketball kommen wollen und hier ganz viele Aktivitäten stattfinden, die sonst nicht stattgefunden haben.
00:37:42: Und die muss man natürlich versuchen aufrechtzuhalten.
00:37:44: Das ist nicht danach ab dem fünften September alles wieder verpufft.
00:37:49: Jeder geht dann so in seinen kleinen Kosmos.
00:37:53: Ich glaube das ist das Wichtige, dass wir da versuchen, jeder in seinem Kleinen wie jemand es schaffen kann aber auch deutschlandweit diesen Halb zu nutzen und langfristig aufzubauen.
00:38:03: Und die Gesichter, die wir jetzt auch reingebracht haben.
00:38:06: Ich glaube da haben sich jetzt ganz viele ehemalige Spielerinnen auch anders platziert und wollen ja auch aktiver mit... Und ich glaube, das war ja auch ein Thema.
00:38:17: Wir brauchen mehr Sichtbarkeit, wir brauchen mehr Role-Models und finanzielle Kapazitätenressourcen um halt dann auch unsere Liga vor Ort besser zu machen dass wenn junge Mädchen jetzt sehen sie wollen die nächste Leonie fiebig werden dass sie denn egal wo Sie in Deutschland sind auch die Möglichkeit haben Basketball spielen können, dass es da Vereine gibt.
00:38:36: Dass es da die Hallenzeiten gibt und dass es die TrainerInnen gibt.
00:38:39: Das ist ein großes Thema.
00:38:42: und ja das ist ein riesengroßer Kreislauf.
00:38:44: aber ich glaube eine große HMBM kann immer ein großes Momentum mit sich bringen.
00:38:51: Aber es liegt an uns den Leuten danach dann auch das aufrecht zu halten.
00:38:56: Ich gehe davon aus, dass du auch live in den Hallen vor Ort dabei sein wirst.
00:38:59: Du hast vorher in unserer Schnellfragerunde USA als Weltmeisterin genannt.
00:39:04: Was traust du unserem deutschen Team zu und wirst du das Turnier verfolgen?
00:39:08: Ja ich war jetzt schon bei jedem Vorbereitungsspiel.
00:39:12: Ich bin gestern Götting gewesen davor an Ludwigsburg.
00:39:16: Ich bin, habe auch eine Botschafterrolle der Weltmeisterschaft inne.
00:39:21: Von dem her werde ich bei jedem Spiel auch da sein besonders bei den deutschen Spielen und natürlich sonst auch bei vielen Versuchen vor Ort zu sein weil natürlich tolle Spiele stattfinden, tolle Nationen vor Ort sind.
00:39:37: ja USA ist glaube ich immer noch Topteam, die natürlich sehr viel Qualität haben und darum sehr schwer zu schlagen sind.
00:39:47: Ich glaube das deutsche Team hat das beste Team, dass wir je an den Start gebracht haben.
00:39:53: Leider hat es vor einer Woche kam auch die Nachricht des Sattus Sabali mich spielen wird, das ist natürlich für das Team ein herber Rückschlag.
00:40:04: Das ist eine der größten Schlüsselspielerinnen, ein super Topstar den wir in unseren Reihen haben und das tut schon weh.
00:40:13: und man merkt auch gerade auch in der Vorbereitung dass viele der Spielerin noch in der WMBA sind und nicht einen Teil vom Team sind.
00:40:21: die kommen sehr spät zum Team aber sie sind sehr eingespielt.
00:40:25: ich hoffe der Hype Einer Heimbm wird sie beflügeln.
00:40:31: Mit einer Satu habe ich gesagt, es ist eine Medaille drin.
00:40:35: Jetzt sind die Situationen glaube Sie verändern sich ein bisschen, aber sie haben immer noch die sportliche Qualität, dass sie ganz weit mitkommen kann.
00:40:44: Vielleicht ein bisschen Glück!
00:40:46: Sie werden auf jeden Fall aus der Gruppe raus kommen und dann ist es du oder dich wer den besseren Tag hat.
00:40:52: Aber ich glaube, Qualität ist in dieser Mannschaft auf jeden fall drin und sie gucken auf jedenfall ganz klar zum letzten Wochenende als das sie nach dem ersten Wochenende sich verabschieden von dem Turnier.
00:41:06: Ja, die Tickets für die deutschen Spieltage und das Finalwochenende sind so gut wie vergriffen.
00:41:09: Unsere Nationalmannschaft hat also eine ordentliche Unterstützung vor Ort in den Heilen... Du hast jetzt meine Frage schon ein bisschen vorweggenommen.
00:41:16: Du hast von Beflügeln gesprochen?
00:41:18: Ich wollte wissen erhöht das Heimpublikum eher den Druck oder wird es unser Team eher beflügeln?
00:41:23: Also du meinst dass beflügelt
00:41:25: ich hoffe ist.
00:41:26: ich hoffe dass sie auch manchmal realisieren was hier gerade passiert, was es für ein Hype ist.
00:41:33: Natürlich ist da sehr viel Druck drauf und wir reden auch alle schon immer über Medaillen und das ist vielleicht auf bisschen viel Druck auf diesem Team.
00:41:43: aber wir haben vor ein paar Jahren vor fünfhundert Leuten gespielt in kleinen Schul-Sport-Heilen Und jetzt machen wir eine Uber Arena beim Eröffnungstag komplett voll.
00:41:57: Ich glaube, ich hoffe dass sie diesen dieses Momentum sehen was was Sie gerade in der eigenen Hand haben und was es gerade von die Möglichkeit ist und dass sie das so halbt.
00:42:10: und darum glaube ich, dass es sie beflügen wird weil das etwas ganz untypisches ist in Deutschland vor so vielen Zuschauernzuschauenden zu spielen Das schon gerade merken, was hier passiert.
00:42:24: Und ich glaube dass sie das eher beflügelt und das mitnehmen wenn so eine ganze Halle für einklatscht und es supportet.
00:42:31: Das ist schon ein ganz ganz besonderes Gefühl.
00:42:34: Ja Ich drücke unserem Team auf jeden Fall fest die Daumen.
00:42:37: Wir sind fast schon am Ende unserer heutigen Folge.
00:42:39: Bevor ich dich verabschiege habe ich aber noch eine letzte Frage oder viel mehr Bitte an Dich Jeder Podcast-Gast darf eine Song zu unserer gemeinsamen Playlist auf Spotify hinzufügen.
00:42:50: Den Link findet ihr natürlich in unseren Showloads, die ist auch schon richtig lang und damit dir die Auswahl etwas leichter fällt gibt es immer ein Motto.
00:42:57: passend zur Basketball-WM wünsche ich mir von dir einen Song der bei keinem Basketballspiel fehlen darf.
00:43:03: ja jetzt machen wir ganz basic Let's play in basketball.
00:43:09: Nee, aber es ist natürlich sehr hip hop-lastig Basketball.
00:43:13: Da sind natürlich sehr viele... Was ist jetzt nochmal der Go to Basketball Song?
00:43:20: Cool!
00:43:23: Ich kann ja sagen was meine Idee war.
00:43:26: ich packe drauf Jump Around von House of Pain.
00:43:29: Oh das ist gut.
00:43:30: Das ist
00:43:31: ganz schlecht.
00:43:32: Ich bleibe mit meinem Basketball-Song.
00:43:37: Das war die einundzwanzigste Folge von Olympia in Deutschland, deinem Podcast rund um die deutsche Olympiabewerbung.
00:43:43: Danke an dich Svenja für die Einblicke und falls ihr Anfang September noch nichts vorhabt, sichert euch doch noch ein Ticket für die Fieber Basketball WM.
00:43:51: Und unterstützt unser Team oder schaltet live bei ProSieben oder Magenta ein?
00:43:56: Beim nächsten Mal blicken wir dann aus einer ganz anderen Perspektive auf die Olympia Bewerbung.
00:44:00: Dann spreche ich mit der Kanzlei Fresh Fields Die Teil der Wirtschaftsinitiative ist und dem Team der Olympiabewerbung Bei rechtlichen Fragen zur Seite steht.
00:44:09: Ich freue mich wenn Ihr wieder einschaltet.
00:44:11: macht es gut und bis zum nächsten mal.
00:44:12: vielen Dank Tschüssi!
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