Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig: "Alleine die Olympia-Bewerbung gibt einen Push"

Shownotes

Laura Ludwig hat nicht nur fünfmal an Olympischen Sommerspielen teilgenommen - bei den Spielen 2016 in Rio gewann die ehemalige Bachvolleyballerin auch sensationell mit ihrer Partnerin Kira Walkenhorst als erstes europäisches Frauenteam überhaupt Olympiagold. 🏐

Mit 8 Jahren kam sie ganz zufällig zum Volleyball und konnte neben ihrem Olympiasieg noch zahlreiche Titel und Erfolge in ihrer Karriere feiern. Seit 2025 ist Laura Ludwig als erste Frau Vizepräsidentin des Hamburger SV und engagiert sich nun abseits des Sandes für den Sport in ihrer Stadt Hamburg.

Mit unserer Moderatorin Ninia LaGrande schwelgt Laura Ludwig in Erinnerungen an ihre Olympia-Teilnahmen, wie sich ihr Blick auf den Sport seit dem Karriereende gewandelt hat und was Olympia und Paralympics in Deutschland für die Menschen und insbesondere die nächsten Generationen bedeuten würde.

Olympia in Deutschland – Der Podcast Dein Podcast rund um die deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.

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00:00:21: Wie heißt du?

00:00:22: Laura Ludwig.

00:00:23: Was ist dein Job?

00:00:25: Sehr vielfältig, in vielen Projekten mit Sport und Menschen zu tun haben!

00:00:29: Fischbrötchen oder Franz Brötchen?

00:00:32: Franz Brödchen.

00:00:33: Alster- oder Elbstrand?

00:00:35: Beides.

00:00:37: Mentale oder körperliche Stärke?

00:00:39: Beide.

00:00:42: Welche Sportart außer natürlich deiner eigenen möchtest Du unbedingt bei Sommerspielen in Deutschland einmal live

00:00:48: sehen?!

00:00:49: Hundert Meter Sprintfinale?

00:00:51: Olympia in einem Wort.

00:00:53: Unglaublich faszinierend!

00:00:54: Das sind zwei Worte, schuldigung!

00:00:57: Naja... Fasziniert war noch so hinterhergesteckt das lassen wir mal gelten.

00:01:02: Wo hängen deine Olympiamedalien zu Hause?

00:01:04: Das ist mir peinlich zu sagen aber gerade zum Beispiel ist es in der Tasche weil ich sie gestern erst wieder bei einer Veranstaltung mit hatte und gerne tatsächlich auch in einer Schule und durfte sie dort präsentieren.

00:01:14: Na gut, das ist ja super spannend wahrscheinlich auch für die Schülerinnen und Schüler.

00:01:17: Unglaublich!

00:01:26: Hallo und herzlich willkommen zur achtzehnten Folge von Olympia in Deutschland – deinem Podcast rund um die deutsche Bewerbung für olympische und paralympische Spiele.

00:01:35: Mein Name ist Nina Lagrande und ich freue mich euch heute wieder begrüßen zu dürfen, zur unserer neuen Folge.

00:01:40: Ich habe heute eine ganz besondere Gästin.

00:01:43: Ich spreche mit jemanden die eine ganz besondere Verbindung zu Hamburg und dem Sport hat – und zwar hat sie nicht nur eine besondere Verbindung zum Sport sondern auch einige Medaillen zu Hause und hat Sportgeschichte geschrieben.

00:01:56: Kein Wunder also dass ihr sich für die Olympia Bewerbung in ihrer Stadt Hamburg Einsetzt.

00:02:01: Sie hat selbst an fünf olympischen Spielen teilgenommen, war Zwei-Tausend-Einundzwanzig Fahnenträgerinnen und wurde zwei-tausendsechzehn in Rio mit ihrer Partnerin Kira Walkenhorst – Olympiasiegerin im Beach Volleyball!

00:02:14: Und das übrigens als erstes europäisches Frauenteam.

00:02:41: Hallo,

00:02:41: ich freue mich auch hier da zu sein.

00:02:46: in die Beach Volleyball-Welt.

00:02:48: Wenn ich an Beach Vollyball denke, dann kommt mir vor allem Sonne, Sand und Partystimmung auf den Rängen in den Kopf.

00:02:53: Unvergessen ist natürlich auch die spektakuläre Kulisse von dem Eifel-Turm bei den letzten Olympischen Spielen in Paris.

00:03:00: Da durftest du auch spielen!

00:03:01: Von außen wirkt dieser Sport oft leicht und sommerlich?

00:03:05: Wie viel Party steckt denn tatsächlich im Beach Volliball?

00:03:08: also was unterschätzen vielleicht auch Außenstehende an dieser

00:03:11: Sportart?!

00:03:13: Ja, ich glaube das ist auch das Besondere an unserer Sportart an Beach Vollball.

00:03:17: Warum ich mich da auch verliebt habe?

00:03:19: Dass es so ein bisschen da die Balance zu finden weil's natürlich ein bisschen anstrengender ist als dass was man sieht oder denkt vor allem weil wir halt auch zur Zeit auf dem Court sind ohne Auswechsspieler.

00:03:30: Wir müssen uns eigen Verantwortung sehr groß geschrieben haben.

00:03:35: kein Trainer der einer Seite steht und sagt wo es lang geht.

00:03:38: also wie sind wirklich da Ganz allein auf uns gestellt und das ist manchmal so ein bisschen diese mentale Herausforderung, gerade bei den lymischen Spielen.

00:03:45: Wenn du vier Jahre darauf hin arbeitest da wirklich den kühlen Kopf zu bewahren und zu funktionieren auch irgendwo Und grade mit dieser Mega-Kulisse.

00:03:55: Du hast es angesprochen in Paris war's einfach unglaublich.

00:03:58: Da kann ich mich an das erste Spiel gegen die Französinnen erinnern, dass wir ja dann auch zwei Null verloren haben.

00:04:04: Und es war wirklich so in dieser Übergang.

00:04:06: unsere Zeit war da was noch hell und der Turm war nicht am leuchten.

00:04:11: und dann in der Auszeit sitzen wir da und dann wird's ein bisschen düserisch dunkel.

00:04:15: und dann ist dann die Zeit... Ich glaube um neunzehn Uhr geht der immer an!

00:04:18: Dann blinkt der los Und da kriegt man die Emotionen mit dieser Kulisse und dem Publikum, dass du gerade gegen die Französin hinten liegst.

00:04:26: Krieg das mal zusammen!

00:04:27: Das war schon herausfordernd aber eine Mega-Erfahrung und ich mich das nicht missen.

00:04:32: Zumal waren auch meine zwei Jungs auf der Tribüne und konnten das miterleben.

00:04:39: Wie bist du denn eigentlich zum Beach Volleyball gekommen?

00:04:42: Über Heilen Volleyball erst würde ich sagen.

00:04:44: Ich habe mit acht Jahren einen Heilenvolleyball angefangen.

00:04:48: Ich komme nicht aus einer Volleyboy-Familie und bin aber zum Volleyball gekommen, weil die Halle sehr nah bei uns war.

00:04:55: Ich hatte zehn Minuten Fußweg gehabt und da wurde gerade eine Mädchenmannschaft gegründet.

00:05:00: im Volleybäumama hat gesagt, geh mal hin!

00:05:02: Die Sportbahn sieht ganz elegant aus.

00:05:05: Dann bin ich dann direkt vom ersten Tag an auch hängen geblieben alleine durch die Mannschaft, durch die Mädels, durch den Trainer der Mega War.

00:05:12: Ich habe ihn zehn Jahre als Heimtrainer beim Köpenika SC in Berlin Und da habe ich mich in Wolleberg verliebt.

00:05:19: Mit so dreizehn Jahren sind wir dann auch mit unserem Heimtrainer, der hat angefangen Beachboy bei Training im Sommer zu geben, weil wir dann da die Sommerpause hatten und sind ins Schwimmbad – ich komme nicht mehr auf den Namen, aber ein Köpendeck irgendwo – und haben da jeden Tag trainiert in den Sommerferien.

00:05:39: Da war keine Ferien- und kein Urlaub für mich und meine Familie abengesagt!

00:05:42: Ich bin zum Training gegangen.

00:05:45: Und da habe ich dann angefangen, ein bisschen Beachfäuber zu verlieben.

00:05:48: Zu lernen was das bedeutet dazu zweit auf dem Feld zu stehen.

00:05:51: und genau seitdem ich dreizehn bin hab ich regelmäßig Beachfälber gespielt.

00:05:57: Aber wenn man in diesem Alter freiwillig auf Ferien- und Urlaub verzichtet, dann muss ja auch schon ordentlich Motivation bei dir dahinter gewesen sein, oder?

00:06:05: Ja ich glaube wir haben das als Familie auch so mitgetragen dass sie das verbunden haben.

00:06:09: Also wir sind dann in Magpom unterwegs gewesen und haben dort die Tour gespielt.

00:06:14: Ich und mit Freunden zu der Zeit noch.

00:06:19: Und meine Eltern sind da mitgekommen.

00:06:21: Wir haben da gezeltet.

00:06:22: Mein Bruder musste halt auch immer mit.

00:06:26: Aber wir haben halt am Strand gezeltet oder da auf dem Campingplatz in der Nähe sind morgens zusammen als Familie aufgestanden, haben gefrühstückt.

00:06:34: Dann bin ich bietvoll bei Spielen gegangen und wurde entweder angefeuert oder die sind spielen gegangen.

00:06:39: oder weiß ich was sie da am Strand gemacht haben meine Familie?

00:06:42: Und ich habe dann die zwei Tage durchgezogen.

00:06:44: das war für mich auch ein ja.

00:06:47: irgendwo ist es ja auch Urlaub gewesen.

00:06:50: in der Freizeit meinem Hobby nachzugehen, war für mich Urlaub wahrscheinlich.

00:06:53: Und das mit der Familie zusammen machen zu können hat sich halt einfach mega angeführt und richtig!

00:07:00: Du sprichst auf deinem Instagram-Profil und in deinem Buch darüber, dass du erst das richtige Mindset entwickeln musstest um überhaupt so erfolgreich in dein Sport zu werden.

00:07:09: Mit Olympia Gold einem WMC mehreren EM Titeln und zahlreichen anderen Titeln hast du praktisch alles in deiner Sportart erreicht?

00:07:16: Was war für dich der entscheidende Umschwung?

00:07:24: Da muss ich vorne anfangen, warum.

00:07:26: Ich denke, ich hatte kein Mindset weil mir sehr viel einfach gefallen ist als ich angefangen bin Volleyball.

00:07:32: Ich war gut am Ball, ich war irgendwo talentiert und bin immer gut mit meinem Mädels klargekommen im heilen Volleyball In der Jugend auch schnell dann Kapitän gewesen, Kapitänen und durfte die Mannschaft führen.

00:07:47: Und es war alles relativ einfach irgendwie.

00:07:49: Da habe ich mich nicht damit beschäftigt wie man halt eigentlich arbeitet.

00:07:53: Richtig Arbeit natürlich weil ich mal trainieren und hab auch Krafttraining angefangen.

00:07:58: Irgendwann dann auch mal mentales Training angefangen.

00:08:00: aber so diese richtige Klick hat halt gefehlt dass sich wirklich bewusst alles mache.

00:08:04: Bewusst sind die Tiefe gehe bewussten Details, sodass ich wirklich einen nächsten Step machen kann.

00:08:10: Nicht nur gut zu sein und immer mal wieder oben zu landen und immer einmal wie eine Medaille auf der World Tour zu gewinnen sondern auch wirklich konstant da oben zu sein Kontrolle auf dem Feld zu haben, Kontrolle über mich zu haben über meine Emotionen also auch zu regulieren.

00:08:24: das geht mir ja nicht darum der Emotion irgendwie wegzuhalten oder runter zu halten sondern damit umzugehen gerade wenn es dann so mal die Crunch Time spielen um Crunch Time geht oder halt auch um Höhepunkte wo ich Und das hat mich gewohnt und genervt.

00:08:46: Genau, da habe ich dann mit einem neuen Trainerteam und ein neues Philosophie für Training und das Verständnis an was man eigentlich arbeiten kann.

00:08:58: sollte und in welcher Tiefe.

00:09:01: Da hat es bei mir Klick gemacht nach Jahrzehntausend zwölf, weil ich unbedingt ganz oben sein wollte und ich wollte eine Medaille holen Und ich muss sagen da hatte ich die Vorbilder halt zum Glück gehabt mit Jonas und Julius.

00:09:10: also bringt Rekamann das Team, die ins Zweitausendzwölf als erste deutsche Gold geholt haben gegen Brasiliana gewonnen Was in unserer Sportart ja unglaublich ist wenn wir mal gegen Brasilianer oder Amerikaner gewinnen.

00:09:26: Die haben für mich auf jeden Fall so diese Bereitschaft auch an einen Ziel zu glauben, das ganz weit weg und unerreichbar scheint daran zu glauben.

00:09:36: Und hätte ich sie vielleicht gar nicht erlebt die beiden als Vorbilder gehabt?

00:09:40: Das ist ja das mega Interessante dann noch bei den libyschen Spielen dass die Vorbildern oder die Inspirationen, die Motivationen die wir durch die Top Athleten, durch die Idole die für uns wo wir herauf schauen Dass da auch ein Klick im Kopf passieren kann, dass man das selber vielleicht auch hinkriegen kann.

00:09:59: Das hat ja dann wirklich gut funktioniert!

00:10:01: Du hast zusammen mit Kira Walkenhorst dann in Rio Gold gewonnen und ihr seid damals für den Hamburger Sportverein aufgelaufen.

00:10:08: Du hast heute noch zum HSV eine enge Bindung allerdings nicht mehr im Sand sondern neben dem Spielfeld.

00:10:13: Im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig wurdest du zur Vizepräsidentin gewählt.

00:10:17: Also statt mehrere Stunden Training am Tag, begleitest du den Sport nun aus einer anderen Perspektive?

00:10:22: Du hast am Anfang schon gesagt das ist ein ganz vielfältiger Job.

00:10:27: Nimm uns doch mal mit in einen typischen Arbeitstag von dir falls es denen überhaupt gibt!

00:10:31: Nee, die sind typische Arbeitstag.

00:10:33: Ich wollte gerade schauen ich habe versucht zu graben im Kopf wie so was regelmäßig es aussieht aber Wie gesagt, sehr vielfältig.

00:10:42: erst mal ging es vor allem im ersten Jahr den Verein wirklich kennenzulernen.

00:10:46: Und der ist sehr komplex und sehr groß und sehr viel fähig vom breiten Sport über Amateur-Sport zum Spitzen-Sports mit dreißig Sportabteilungen die wir im EV haben.

00:10:59: Das war extrem spannend jetzt erstmal überhaupt den Verein wie er funktioniert alle kennen zu lernen, alle Abteilung auch reinzuschnuppern sehr überfordern teilweise am Anfang, aber es war sehr, sehr spannend.

00:11:15: Und mich lernen hier extrem viel auch noch weiter dazu und ich glaube vor allem wichtig mir wichtig nach meiner Sportkarriere wollte immer mit Sport und Menschen, vor allem auch Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

00:11:27: Und das darf ich hier ausleben.

00:11:29: also da wirklich mitzugestalten in die Abteilung mitzugehen, zu schauen wer welche Bedürfnisse gerade hat an dem Level wo die Abteilungen steht in der Sportart.

00:11:41: Da bin ich durftig auch was... Gerade ganz gut kann auch immer mal wieder, wenn ich in die Abteilung gehe beziehungsweise in die Teams und die Sportarten darüber reden was das wirklich bedeutet.

00:11:51: Wenn man einen Spitzensport oder den Mindset was wir gerade besprochen haben da ein Schlüssel ist schwierig aber zumindest zum Nachdenken zu bringen.

00:12:03: Und das darf ich hier auch und macht extrem viel Spaß, aber vor allem geht es darum, viel mitzugestalten den Menschen in ein zweites Zuhause irgendwo zu geben und da wo man sich wohlfühlt, wo die Gemeinschaft zusammenkommt und über den Sport halt extrem viel geprägt wird und gelernt wird.

00:12:20: Du bist die erste und damit auch einzige Frau im HSV-Presidium ist es nochmal eine andere Perspektive, die du da reinbringen kannst?

00:12:27: Aber stimmt also Es ist generell, ich denke wir sind generell sehr divers aufgestellt.

00:12:34: Mit Hendrik der jetzt ... Ist ja thirty-fünf?

00:12:37: Oder sechsteißig schon?

00:12:38: Mitte dreißig mit Michael, der schon ein bisschen älter ist.

00:12:46: Ich sag mal nicht sein Alter!

00:12:47: Aber auf jeden Fall der schon sehr lange auch hier mitgewirkt hat im Verein und die zweite Amtszeit im Präsidium hat.

00:12:56: Und dann ich als Neue gerade aus der Sportkarriere raus und auch als natürlich mit weiblicher Perspektive.

00:13:05: Ich glaube, da sind wir sehr konstruktiv und diskutieren sehr offen über Sachen die einfach auch wo man mal Fragen stellt, die halt vielleicht vorher nicht gefragt wurden oder.

00:13:17: ich glaube das macht uns auch im Präsidium einfach aus, da wir sehr breit aufgestellt sind.

00:13:23: Du hast gerade schon gesagt, du kommst quasi frisch als aktive Sportlerin in dieses Präsidium.

00:13:29: Was hat sich oder wie hat sich dein Blick auf den Sport verändert seitdem du eben nicht mehr als aktives Sportlerin dabei bist sondern Strukturen auch von innen mitgestalten kannst?

00:13:38: Boah!

00:13:38: Wie komplex so die Themen eigentlich sind.

00:13:42: also grade wenn ich auch über... Ich habe ja eher immer mit dem Verband zu tun gehabt damit verbenden und manchmal eingefahren, dort in den Verbänden Sachen sind die auch mal aufgebröselt werden dürfen und können.

00:13:57: Aber was das halt manchmal auch für ein Kraftakt ist da eigentlich in die Tiefe zu gehen, in die Details und weil es halt so komplex und vielfältig ist.

00:14:07: aber Das ist cool, dass ich da jetzt endlich mal einen Blick drauf werfen darf und kann.

00:14:11: Und da auch die Kapazität für habe!

00:14:13: Ich muss sagen als Sporterin habe ich leider mich viel zu wenig mit der Tiefe beschäftigt und das ärgert mich jetzt auch weil was heißt zu sehr?

00:14:23: Es war richtig an dieser Stelle mich auf meinen Sport zu fokussieren und es hat anscheinend schon so viele Kapazitäten genommen, dass sich da sehr bei mir war in meinem Team und wie wir vorwärts kommen Und da jetzt einfach mehr Wissen zu haben, mehr in die Gespräche gehen zu können und zu wissen wo man nach fragt oder was alles überhaupt aber auch möglich ist.

00:14:47: Weil jetzt beim HSV habe ich auch gesehen es ist unglaublich das hier schon geschaffen wurde und welcher Zusammenhalt ja mit der Komplexität dahinter ist, ist schon enorm!

00:15:01: fünf Olympischen Spielen als Athletien dabei und immer, wenn ich hier mit Leuten spreche die bei den Olympischen oder Paralympischen Spiele waren dann sprechen sie von einer ganz besonderen olympischen Atmosphäre.

00:15:12: Was macht diese besondere Atmosfiere für dich aus?

00:15:15: Und wie unterscheidet sie sich vielleicht auch von Welt- oder Europameisterschaften?

00:15:20: Boah das ist... immer so schwer zu beschreiben, weil man muss es einfach erleben.

00:15:26: Es ist ein Muss oder ich wünsche es allen das diesmal leben dürfen, weil es schon eine einzigartige Atmosphäre ist die sich dann auch über die Stadt halt in der dann jemischen Spiele sind mit der von der Stimmung und von der Euphorie.

00:15:41: und obwohl es ja irgendwo wegen Kompetitionen ist und Konkurrenzverhalten noch ist hat's trotzdem schön flair.

00:15:51: Ja, die Euphorie überstrahlt einfach alles.

00:15:52: Über den Sport, über die Menschen das Zusammenkommen und gerade so in der Vielfalt wo man zusammenkommt... Die ganze Welt kommt zusammen um ja seinem Team seinen SportlerInnen zu unterstützen Und das ist schon was Besonderes!

00:16:10: Ich hatte in Paris Glück oder Pech Also ich bin sportlich nicht so erfolgreich da gewesen und eher enttäuschend.

00:16:17: was die Spiele anging Konnte ich aber halt die Zeit benutzen, um wirklich die Stadt aufzusaugen im Paris mit den Olympischen Spielen auch mal von der anderen Seite als jetzt sportbegeisterte Mami mit ihrer Familie, die dann halt versucht hat alles aufzusaugen und alles mitzuerleben.

00:16:36: Und das war schon echt besonders.

00:16:37: wir sind durch die Parks mit dem Public Viewing haben Sportarten ausprobiert.

00:16:41: Das war sehr besonders da auch meine Kinder zu sehen wie sie es gefeiert haben diese positive Stimmung einfach aufgesaugt haben und vor allem auch Sportarten gesehen haben, die mit denen sie normalerweise vielleicht gar nicht in Berührung gekommen wären.

00:16:57: Und danach noch wochenlang von geredet haben beziehungsweise nachgemacht haben.

00:17:02: also ich erzähle mal gerne auch von den Winter Olympischen Winter spielen jetzt in Italien.

00:17:07: wir waren nicht da aber am Fernsehen haben uns das sehr viel angeschaut.

00:17:11: Und sie machen jetzt noch die Skeleton, also vorgestern oder in den letzten Tagen musste ich noch diesen Staton vom Skeleton nachmachen.

00:17:18: Damit Sie auf Ihrem Skateboard durchs Haus rollen können und Skeletons nachgemacht haben.

00:17:23: Also das ist schon eine besondere Inspiration, die Kinder und Jugendlichen aber wir auch Abwachsenen kriegen.

00:17:31: Ich kriege jedes Mal Gänsehaut wenn ich im Stadion oder bei einem Wettkampf dabei bin und natürlich auch irgendwo einen persönlichen Bezug habe Und das würden wir dann hier in Deutschland haben.

00:17:40: Wenn ich jetzt wieder auf die Athletensicht gucke, haben da einfach den erweiterten Spielerinnen auf dem Feld mit dem Publikum, die einen nach vorne pushen könnten?

00:17:53: Wenn ihr so viel in Paris auch gesehen habt, gibt es was, was sich Deutschland vielleicht auch abgucken kann von Paris wenn die olympischen Spiele stattfinden würden?

00:18:03: Also, so wie ich das mitgekriegt habe hat ja Paris auch ein bisschen was von unserem Konzept aus Hamburg.

00:18:07: Von zwei Tausend Fünfzehn abgeguckt.

00:18:09: So hab' ich da ein paar Geschichten gehört sowie mit dem auf dem Wasser die Eröffnungsfeier und so.

00:18:16: Aber in Paris hat man gesehen... wie moderne nachhaltige olympische spiele in die stadt integriert werden können.

00:18:24: und ich glaube da hat hamburg sehr genau hingeguckt und hamburg hat auch einen sehr guten kontakt mit paris.

00:18:30: so wie ich das verstanden habe haben sie sich da auch immer wieder mit dem gesprächspartner gesucht um wirklich da ja und die detail zu den fakten zu gehen was funktioniert hat was nicht funktioniert hat.

00:18:43: Und Paris schon sehr vieles richtig gemacht, Mitgegenwind bestimmt und auch mit Sachen, die nicht ganz perfekt gelaufen sind.

00:18:51: Aber in der heutigen Welt was läuft auch perfekt?

00:18:54: Aber im Großen und Ganzen waren das einfach Megaspiele wo Paris gezeigt hat dass es geht.

00:19:01: Jetzt hast du von deinen Kindern gesprochen.

00:19:03: ich habe selber auch einen neunjährigen Sohn bei dem das ganz genauso ist wenn wir hier Sport gucken dass er das danach machen muss oder zum Beispiel mit Tischtennis angefangen hat nachdem er das bei Olympia gesehen hat.

00:19:14: Was für

00:19:15: Auswirkungen könnte das dann auch für Kinder und Jugendliche in Deutschland haben, wenn hier die Spiele stattfinden würden?

00:19:22: Große Auswirkung sehr wahrscheinlich.

00:19:25: Also die Vorstellung einfach mit dem Bild meine Jungs bei den lymischen Spielen zu sehen und jetzt mit der Vorstellung dass in der Stadt so eine positive Euphorie durch die lymische Spiele hervorgerufen wird und die Sportarten einfach live... mitgekriegt werden können, auch wenn es nicht live im Stadion ist.

00:19:44: Aber Public Viewing und durch das Zusammenkommen durch die Menschen wird glaube ich da... Da werden sehr viele Emotionen hochgesprudelt, glaube ich in jedem Kopf ob Kind oder Erwachsenen bleiben.

00:19:57: Und gerade bei den Kindern, die wären ja dadurch auch geprägt durch die Erinnerungen, durch die Momente, die sie erlebt haben, die Sie live mitbekommen haben.

00:20:04: Ich glaube schon dass das ein Riesen-Push alleine.

00:20:10: Bewerbungen stecken auch für alle Städte jetzt in Deutschland, dass wir mehr über Sport reden.

00:20:14: Mehr über das was Sport für die Gesellschaft bringt!

00:20:17: Das ist schon ein Riesen-Push von Kinder next Olympic Generation.

00:20:23: und ja deswegen würde ich sagen machen wir alles richtig damit dass wir da auch irgendwo in die Konkurrenz in Deutschland gehen.

00:20:30: Am Anfang habe ich so gedacht es ist ein bisschen schade eigentlich dass wir uns nicht direkt so als Deutschland präsitieren, aber irgendwie ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht dass wir da das beste versuchen rauszuholen und wirklich mit dem Thema beschäftigen.

00:20:41: Was wichtig ist?

00:20:43: Für einige Kinder könnten das ja dann quasi die ersten olympischen Paralympischen Spiele sein bei denen sie als Athletinnen dabei sind.

00:20:52: Die Spiele in Peking waren deine ersten Spiele.

00:20:55: Wie war das damals für dich als dir klar wurde ich bin bei Olympia dabei?

00:21:00: Also erst mal konnte ich es mir nicht vorstellen.

00:21:02: Wir haben uns qualifiziert, dass wir im Bietfall bei so zwei Jahre Zeit auf der Worldtour die Punkte sammeln und dann mit den bestimmten Punkten unter den Top-Zwei-Teams in deinem Land sein muss damit du zu den Olympischen spielen kannst.

00:21:18: Und wir haben uns relativ überraschend qualifiziert auch.

00:21:21: also man hat mit uns nicht so richtig gerechnet und wir haben eigentlich eher mit dem nächsten Olympia Zyklus gerechnet das wir uns da qualifizinieren.

00:21:28: deswegen was Am Anfang ein bisschen, wo fahren wir jetzt eigentlich hin?

00:21:33: Was ist das nochmal und dann dort anzukommen.

00:21:37: Ich glaube ich war extrem überfordert von meinen Emotionen, von den Hormonen die bei mir im Körper gesprüht sind.

00:21:47: also wenn ich einen Adrenalin denke oder wenn ich daran denke durch olympische Dorf zu gehen oder in der Dining Hall zu sitzen und die ganzen Athleten zu sehen, die rechts und links an einem vorbeigehen mit dem Mit dem du dann auch essen holst, mit wem du dann nebeneinander stehst.

00:22:01: Wenn ich jetzt alleine in London weiß ich noch ganz genau wo ich da gerade am Essen waren und quatschen und hinter uns ist auf einmal eine Traube, eine Riesentraube entstanden weil dann halt Nadal da Frühstücken war und der konnte dann leider nicht mehr so in Ruhr frühsticken weil natürlich alle auf ihn gesprungen sind.

00:22:16: Aber allein ging nur an mir vorbeilaufen zu sehen, war schon extrem cool.

00:22:20: und auch im Peking.

00:22:21: Dirk Nowitzki als Fahranträger voreimt hat die deutschen Athleten ins Stadion bei der Öffnungsfeier geführt.

00:22:28: das waren mega eine super Erinnerung einfach ein Idol vor sich zu haben der uns ja irgendwie mit uns zusammen.

00:22:40: das erlebt.

00:22:42: Dirk kennt man normalerweise nur aus dem Fernsehen zu der Zeit.

00:22:45: Und jetzt steht er auf einmal vor einem und wir gehen zusammen unser Ziel an, das war schon eine coole Erfahrung!

00:22:52: Es ist so witzig weil jeder Athletin die hier bei uns im Podcast ist wenn man mit denen über die Olympischen und Paralympischen Spiele spricht sprechen sie immer von der Dining Hall oder Mensa.

00:23:06: Das scheint irgendwie so was Besonderes zu sein, dass ich mir denke... Ich werde nie bei Ole Wischen spielen dabei sein aber ich möchte einmal in diese Dining hall weil das für alle sagen Boah da sind die richtig großen Leute obwohl ihr ja selber alle super erfolgreicher Sportlerinnen seid und das scheint aber wirklich etwas zu sein was total hängen bleibt.

00:23:23: Ja ist auch.

00:23:24: also Sagen wir so, bei den ersten beiden Olympischen Spielen war es noch so dass ich eigentlich nur in der Dining Hall auch abgehangen bin weil ich das so cool fand mit einen Athleten zu sprechen aus allen Sportarten.

00:23:36: Aus allen Nationen mitzuerleben wie sie gerade das hier fühlen wie sie hergekommen sind wie sich qualifiziert haben.

00:23:43: Das sind einfach super spannende Geschichten und ich habe da auch oft gesessen und wir haben dann ein Ratespiel daraus gemacht welche Sportart der oder diejenige macht ihr an uns vorbeiläuft mit ihrem Essen Weil man das auch von der Körperstatue erkennen könnte.

00:23:58: Und die Länder erkennt man, aus welchen Ländern sie kommen weil wir natürlich in unseren National-Outfits unterwegs sind.

00:24:07: und

00:24:08: ja

00:24:09: also dining hall ist ein Muss kann aber leider nicht jeder erleben.

00:24:14: Gut, für uns bleiben dann ja viele andere Gänsehaut im Moment.

00:24:17: Ich kann mich erinnern letztes Jahr in Paris da hat Hunter Woodhall bei den Paralympischen Spielen Gold über vierhundert Meter geholt und ist dann seiner Frau Tara Davis-Woodhall in die Arme gefallen, die vorher bei den Olympischen Spiele im Weitsprung Gold gewonnen hatte.

00:24:33: Und das war für mich, die selber klein wiegt sich ist und aber eben auch sehr sportbegeistert.

00:24:39: so eine Verbindung von Olympisch und Paralyimpischen Spielen.

00:24:43: Ehe und beide gewinnen Gold, da habe ich wirklich geheult wie ein Schlosshund.

00:24:46: So glaube ich.

00:24:49: Wenn du an euren Erfolg in Rio zurückdenkst als ihr goldgewonnen habt was war so?

00:24:54: das erste Bild oder Gefühl dass dir in dem Moment in den Kopf gekommen ist?

00:25:01: Ich erzähle mir ganz gerne also für mein allerallererster Gedanke wo die Brasianerin den Ball ins Ausgeschlangen hat und das Begleut hat das wir jetzt gold geworden haben.

00:25:12: Mein Gedankel war Die haben jetzt Gold, das war jetzt aber einfach.

00:25:19: Warum war ich denn vorher so nervös?

00:25:21: Nein, aber es waren natürlich in der Euphorie und in der Freude, denkt man so krass, Alter!

00:25:26: Wir haben sie jetzt geschafft, wir haben diese Goldmedaille, wo ich zwölf Jahre für gearbeitet habe, eigentlich auch die ersten acht Jahre gedacht hab ich, das werde ich nie hinkriegen, klar habe ich davon geträumt, ob ich wirklich ganz tief gedacht habe, ich werde sie irgendwann mal umhängen... weiß ich nicht, aber genau dann als sie zum Podium geführt worden sind und zwischen Amerika und Brasilien standen.

00:25:53: Und die Goldmedaille um den Hals bekommen haben ist mir schon nochmal aufgefallen.

00:25:58: was heißt es mir aufgefallen?

00:26:00: Mir ist bewusst geworden was wir eigentlich dafür wirklich gearbeitet haben zusammengeschaffen haben, ich und Kira auch erarbeiten mussten.

00:26:08: Dass wir uns so mega gut auf dem Feld verstehen, blind verstehen!

00:26:12: Auch das Turnier über mit allen Nervositeten und allen Zipperleinen vielleicht die man mal am Körper hatten trotzdem da so gut zu funktionieren dass wir im Finale dann auch ja performen und auch sehr gut performen mit dem Publikum... mit dem brasilianischen Publikums was gegen dieses Geburt oder gegen dieses Gepfiffen hat.

00:26:34: Aber es will ich gar nicht so negativ sagen.

00:26:36: Das ist eine Art von Anfeuerung, Unterstützung deren Team gegenüber und das muss man glaube ich ein bisschen abhaken dass sie da ganz gut bearbeitet wird im Finale.

00:26:49: aber irgendwie hat man trotzdem den Respekt miterlebt von den brasilianer in das publikum.

00:26:55: die haben uns danach mit gefeiert sogar.

00:26:58: also das war ein cooles gefühl da auch von dem brasiliana in so einen ja unterstützenden ist ja unterstützt eine form von respekt zu kriegen.

00:27:11: und auf welchen punkt?

00:27:13: weil ich eigentlich komme?

00:27:14: warum?

00:27:15: aber genau weil ich wollte noch sagen dazu dass turniere für mich von der nervosität lief halt eigentlich ganz gut.

00:27:22: Aber vor dem Finale war ich extrem nervös.

00:27:25: Ich war so nervös wie schon lange nicht mehr, weil man kann ja diese Goldmedaille dann greifen und sie ist so nah.

00:27:31: Und ich glaube, ich habe ganz viele Bälle im Warm-up ins Netz geschlagen und mein Trainer hat mich rausgenommen und gesagt jetzt atme mal Laura!

00:27:40: Und aber dadurch, dass wir diese Arbeit mit dem Team vor allem also das Team-Umsteam die haben uns da hingeführt.

00:27:47: Die haben uns immer wieder auf den Weg gebracht, dass Wir schauen wie wir an unseren mentalen Stärken arbeiten, wie wir körperlich perfekt einfach dort funktionieren können.

00:27:59: in diesen zwei Wochen und ohne dieses Team hätten wir das gar nicht geschafft.

00:28:04: Das ist ganz wichtig nochmal zu sagen, dass immer wir Athleten, immer Trainer Kortrainer, Psychologen, Physiotherapie, Ärzte die immer da drum sind um uns wirklich da perfekt vorzubereiten und zu begleiten.

00:28:19: Dann durftest du in den Spielen in Tokio die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen?

00:28:27: Das ist ja eine ganz besondere Ehre.

00:28:29: wie und wann hast Du davon erfahren und wie hast Du Dich gefühlt als Du dann mit Patrick und der Fahnde das Stadion betreten hast?

00:28:39: Ja, immense Ehrung.

00:28:40: Also wirklich eine Ehre für mich dort die Fahne tragen zu dürfen.

00:28:44: Ich habe ja gerade schon von Dirk Nowitzki erzählt was das für mich für eine Bedeutung war dass er vor mir da stand und jetzt selber die Fähne tragen durften mit dem Team D hinter einem grade so auch in der Zeit.

00:28:54: es waren die Corona-Geisterspiele in Tokio Japan Und ich weiß noch wie ich den Bus vom Training zurück gesessen hab.

00:29:07: Wir wohnen ja da sehr oft getestet, jeden Tag mussten wir auch unser Speichler abgeben und weiß nicht was alles aus unserem Gesicht rausgehen muss.

00:29:19: Genau, dass wir da auf jeden Fall in der sicheren Seite sind.

00:29:20: Dass wir da kein Corona an dieses Dorf bringen und ich wurde halt angerufen.

00:29:25: bestimmt drei vier abwesende Anrufe habe ich von meinem Arzt auf mein Handy gehabt Und ich habe Nachrichten rufen mich sofort zurück und so und ich nur schon so oh mein Gott Scheiße was mit dem Test.

00:29:37: irgendwas also weißte irgendwas ist läuft schief.

00:29:40: und dann hab ich ihn angerufen und er hat ja mir gesagt Ja du kommst bitte wenn Du hierher kommst sofort ins Büro im Olympischen Dorf in dem deutschen Haus, also sofort zum DSB.

00:29:53: Das klingt

00:29:53: ja wie zum Schulrektor.

00:29:55: Ohne

00:29:55: Witz!

00:29:57: Und er war aber selber so aufgeregt dass er gar nicht gemerkt hat was er damit angerichtet hat.

00:30:02: und er war halt einfach so positiv gestimmt das er auch eher mir die Nachricht so überbringen durfte weil er halt gleichzeitig auch Delegationsleiter bei uns waren.

00:30:11: Und dann bin ich halt so am Telefon um mich, jetzt musst du mir aber sagen was da gelaufen ist.

00:30:16: Was ist da?

00:30:16: Habe ich irgendwie etwas verbrochen oder muss ich raus oder muss in Quarantäne?

00:30:20: Nein!

00:30:21: Jetzt bleib doch mal entspannt kommen einfach.

00:30:23: Ja genau wie soll ich ihn jetzt entspannen?

00:30:24: klein.

00:30:25: Aber genau auf dem Weg zum Büro hat er mir gesagt dass die Wahl auf mich gefallen ist und dass sich die Fahne tragen darf.

00:30:33: Das war im ersten Moment natürlich.

00:30:35: Mir sind die Tränen noch gekommen, weil ich vorher mit dem anderen Thema gerechnet habe.

00:30:40: und dann dieses positive Thema ... Ja, wie mein Vorbild Dirk auch die Vereine tragen darf und dann auch mit Patrick zusammen.

00:30:48: Wir waren Megateam – wir haben das sehr gut gemacht finde ich!

00:30:51: Und hinter uns muss ich sagen mit dem deutschen Team aber auch noch zu spielen.

00:30:57: Kurs bevor wir ins Stadion eingelaufen sind, haben sie angefangen die deutsche Nationalhymne zum Summen.

00:31:05: Ich hatte Gänsehau die ganze Zeit, das war ein so cooles Gefühl und so einen Zusammenhalt war einfach nur besonders.

00:31:15: Jetzt, wir haben schon drüber gesprochen.

00:31:16: Möchte Deutschland sich auch um Olympische und Paralympische Spiele bewerben?

00:31:20: Auch Hamburg hat als Bewerberstadt neben Berlin München und Köln Rhein-Ruhr ein Konzept erarbeitet – eine mögliche Eröffnungsfeier, für die Art der Steg für die Athletinnenpräsentation.

00:31:41: Das ist nur eines der Highlights aus dem Hamburger Konzept.

00:31:44: Ich stelle mir das sehr eindrucksvoll vor, Laura was würdest du bedeuten bei solch einer Eröffnungsfeier auf der Alster in Hamburg dabei zu sein?

00:31:53: Also auch als Zuschauer.

00:31:56: unbedingt möchte ich dabei sein und möchte das erleben und auch vor allem von der anderen Seite mal als Nicht-Athletin all den tollen Athletinnen zuzujubeln und zu sehen was sie jetzt da oder auch zu verstehen, was sie gerade wahrscheinlich fühlen und was Sie gerade in Ihren Erfahrungsschatz mit aufnehmen dürfen.

00:32:18: Ich würde mich sehr begrüßen wenn das hier auf der Alster passiert und ich ja das hautnah miterleben darf.

00:32:25: Olympische und Paralympische Spiele werden ja oft auch mit Kosten- und Risiken diskutiert.

00:32:31: Was entgegnest du Menschen die sich vor allem auf die Risiken der Spiele fokussieren?

00:32:37: Also in erster Linie ist es ja wichtig, dass wir über die Risiken auch sprechen.

00:32:43: Dass wir da kritisch auch hinterfragen damit man sich wirklich über alles Gedanken macht und in alle Richtungen plant und vor allem auch alle Perspektiven sieht.

00:32:54: und weil das einfach ein Riesen-Happening wird ein Riesenevent für die Stadt dass man da ein Ziel hat, eine Vision vor Augen, wo man darauf hinarbeiten kann.

00:33:19: Wo man v.a.

00:33:21: mit Sport-, Menschen-, Kinder- und Jugend, wo eigentlich nur positive Fakten ... für sprechen, um da Impulse zu geben und voranzukommen.

00:33:32: Also gerade in unserer Stadt Hamburg, wenn ich jetzt hier auch als HSV-Präsidentin sprechen darf... Wir wissen einfach, was das für eine Impulse geben könnte auch für die Vereine.

00:33:42: Für die Ausarbeitung oder bzw.

00:33:45: Sanierung von Sportstätten.

00:33:47: Für Neudenken für Sport und neue Sportarten!

00:33:49: Für Trendsportarten... ...für die Sportarten, die gerade da sind nicht in Vergessenheit geraten sondern eher nochmal einen Push kriegen im Pulse damit die Kinder jetzt auch sehen, was alles möglich ist an der Spielkonsole oder im Fernsehen, sondern halt auch wirklich in Bewegung.

00:34:04: In Gemeinschaft und vor allem dass wir da immer wieder zusammenkommen.

00:34:08: das ist das Wichtigste glaube ich.

00:34:09: es hat und gut für Menschen, dass wir unter Menschen sind und voneinander lernen.

00:34:14: und wo geht das besser als im Sport?

00:34:16: Und deswegen ja würde ich eher auf die emotionale Schiene er immer gehen weil ich sie halt so erlebt habe und Sport hat mich einfach mein ganzes Leben geprägt würde ich eher emotional auf jeden Fall reagieren.

00:34:35: Jetzt hast du schon ganz viele Argumente genannt, noch bis zum einund dreißigsten Mai sind alle Wahlberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger dazu aufgerufen sich am Bürgerreferendum zu beteiligen.

00:34:46: die Menschen in München und NRW haben bereits mit rund sechsensechzig Prozent für olympische und paralympische Spiele gestimmt.

00:34:53: Das Berliner Abgeordnetenhaus hat in seiner Sitzung letzte Woche ebenfalls für eine Olympianbewerbung der Hauptstadt gestimmt, auch mit sixty-sechzig Prozent.

00:35:02: Ich gehe schwer davon aus dass ihr oder das du bereits mit Ja gestimmt hast oder es am Sonntag noch tun wirst.

00:35:09: was möchtest du den Hamburgerinnen und Hamburgern mitgeben die sich nicht ganz sicher sind wo sie ihr Kreuz setzen sollen?

00:35:15: Ich glaube, ganz wichtig wäre es sich überhaupt damit auseinanderzusetzen bzw.

00:35:20: nicht nur dran vorbeizulaufen – ich sehe auch die ganze Stadt das plakatiert mit den Wahlplakaten und man kann's eigentlich nicht mehr sehen weil es einfach ein Thema ist was extrem wichtig ist.

00:35:31: Man sieht wie wichtig der Stadt für Deutschland ist, man sieht durch die positive Abstimmung in den anderen Städten schon nicht falsch sein kann, darüber nachzudenken und bzw.

00:35:42: dort eher in die Richtung zu gehen dass man dann push geben kann.

00:35:45: wir sollten da auch vertrauen in uns deutsche unser Land haben das wir das schaffen dass wir das machen können Und natürlich auch immer mit einem kritischen Blick.

00:35:56: aber ich würde sagen beschäftigt euch mit dem Thema was ist einfach Für einen selber auch bringt, für jeder der Kinder oder Enkelkinder hat.

00:36:05: Alleine deswegen ist es glaube ich schon ein positiver Gedanke der da kommen muss dass das was ist wofür wir kämpfen sollten.

00:36:16: Jetzt sind wir schon kurz vor Ende der Folge angekommen.

00:36:19: Bevor ich dich aber verabschiede, habe ich noch eine Bitte.

00:36:21: bei uns ist es mittlerweile Traditionen dass alle Gäste einen Song auf unserer Playlist ergänzen dürfen.

00:36:28: Den Link dazu findet ihr in den Show Notes.

00:36:30: die ist im Zwischen auch schon ganz schön lang und wild gemixt.

00:36:34: Du konntest große Erfolge bei Olympia feiern.

00:36:37: welcher Song darf auf deiner Party-Playlist nicht fehlen?

00:36:42: Ich bin da so schlecht drin!

00:36:46: Die Frage, die kraut mir.

00:36:47: Aber ich höre sehr gerne Musik.

00:36:49: Ich höre vor allem sehr gerne viele verschiedene Musik im Richtung und ich lasse mich immer sehr gerne von Melodien mitnehmen und mitreißen, tanze auch sehr gerne.

00:37:00: das Feiern nach dem Sieg nehme ich auch immer gern beim Tanz in Kauf Und bin super schlecht mit Titeln und den Sängern und Sängerinnen.

00:37:09: Den Namen Mir fällt aber von Robbie Williams.

00:37:16: Wie heißt der Song Angel, ne?

00:37:17: Ist das... Ja also ich muss sagen wir haben hier Robby in Roten Baumstadion.

00:37:24: Zwei-tausend fünfzehn oder sechzehn habe ich mit Kira hier vor den libyschen Spielen noch ein ganz wichtiges Turnier geworden.

00:37:31: und dass zu Hause Vorheimischen Publikum.

00:37:33: Also das nochmal für den Hinterblick Dass ein heimisches Publikums einfach jemand nach vorne pushen kann.

00:37:42: Wir haben ein ganz wichtiges Turnier gewonnen und dieses Lied wurde gespielt.

00:37:45: Es war dunkel, alle haben ihr Handy rausgeholt und wir haben dann einfach unseren Sieg gefeiert mit dem Menschen zusammen.

00:37:51: und es war dann zu dem Song und der ist auf jeden Fall in meinem Kopf hängen geblieben das wahrscheinlich auch bei vielen anderen Athleten und Athletinnen und Menschen überhaupt auch.

00:38:00: Dann kommt er mit auf unsere Liste und gibt's

00:38:01: noch nicht?

00:38:02: Auf der Liste?

00:38:03: Ich glaube den

00:38:05: gibt's...

00:38:05: Noch nicht.

00:38:07: Und ich darf auch noch ein Song ergänzen für eine Siegesfeier und ich habe ja immer ein bisschen mehr Zeit in der Vorbereitung, mich für einen zu entscheiden.

00:38:16: Ich hab mir jetzt ausgesucht von Sia Unstoppable.

00:38:22: Das passt glaube ich ganz gut.

00:38:23: Ich weiß jetzt nicht, kenne ich nicht aber Unstoppable ist immer gut.

00:38:26: Du hast

00:38:26: bestimmt schon mal gehört das ist dieses I'm unstoppable.

00:38:30: Ah

00:38:31: mega!

00:38:32: Ja genau.

00:38:32: Siehst

00:38:33: du wie schlecht ich bin im Namen und Titel?

00:38:35: Und dann musst du nur einmal singen die Melodie mir geben und dann bin ich dabei.

00:38:39: Und das war sie schon wieder, unsere achtzehnte Folge von Olympia in Deutschland.

00:38:44: Vielen Dank, Laura für deine Zeit und dass du zu Gast warst hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:38:48: das Gespräch.

00:38:49: Danke!

00:38:49: Ich danke dir auch, hat mir auch sehr viel Spass gemacht.

00:38:51: Schön, dass wir über so ein tolles Thema sprechen können.

00:38:53: Ja

00:38:54: mit großer Spannung werden wir alle diesen Sonntag auf das Wahlergebnis aus Hamburg warten.

00:38:58: hier also noch mal ein letztes Mal einen Aufruf an aller Hamburgerinnen und Hamburger nutzt euer Wahlrecht stimmt noch bis zum einundreißigsten Mai ab.

00:39:07: geht dafür am besten Ins Wahllokal, dann kommt eure Ja-Stimme noch sicher an.

00:39:12: Beim nächsten Mal blicken wir auf das Ergebnis.

00:39:15: Schön, dass ihr rein und zugehört habt!

00:39:18: Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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